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Knorr-Bremse eröffnet hochmodernen Standort für Systeme für Schienen- und Nutzfahrzeuge in Brasilien

23. April 2013 [Knorr-Bremse Systeme für Schienenfahrzeuge]

Im Beisein zahlreicher bedeutender Kunden und Geschäftspartner wurde am 17. April im Rahmen einer feierlichen Zeremonie ein neues, hochmodernes Werk von Knorr-Bremse in Itupeva, Brasilien, eingeweiht. Der Entwicklungs-, Produktions- und Vertriebsstandort umfasst eine Gebäudefläche von über 32.000 qm und erhöht mit dem Neubau seine Kapazitäten um ca. 30 %. Er ersetzt das ca. 80 km entfernte ehemalige Werk in der Metropole São Paulo, das aufgrund des Wachstums der vergangenen Jahre an seine Kapazitätsgrenzen gestoßen war.

Mit dem Bau des neuen Werks und den damit verbundenen Investitionen von ca. 40 Mio. EUR setzt der Konzern auf Basis des weltweit einheitlichen Knorr-Bremse Produktionssystems KPS die höchsten Standards hinsichtlich Prozessorganisation, Arbeitseffizienz, Logistik und Qualität um. Der Standort ist damit das modernste Werk in der Knorr-Bremse Gruppe. So wurden beispielweise in einem sogenannten Lean-Conversion-Projekt die Produktionslinien hinsichtlich Effizienzsteigerungen am Arbeitsplatz optimiert. Das weiterentwickelte Logistikkonzept zur Materialversorgung sowie die Optimierung der Fertigung und Montage führten zu einer deutlichen Verkürzung der Durchlaufzeiten innerhalb des Werks. Architektur und Layout des brasilianischen Produktionsstandorts orientieren sich an der Philosophie von Knorr-Bremse von transparenten Strukturen und offener Kommunikation zwischen direkten und indirekten Bereichen und ermöglichen so kurze Wege zwischen Entwicklung und Produktion. Auch auf ökologische Aspekte wurde beim Konzept der neuen Fabrik ein besonderes Augenmerk gelegt, um den Energiebedarf sowie die Betriebskosten zu reduzieren und Umweltressourcen zu schonen.

Heinz Hermann Thiele, Eigentümer und Aufsichtsratsvorsitzender von Knorr-Bremse, betonte bei der Eröffnungsfeier die Bedeutung der Investitionsmaßnahmen für den Knorr-Bremse Konzern: „Diese Fabrik ist Teil eines weitreichenden Investionsprogramms zur Modernisierung des weltweiten Entwicklungs- und Produktionsverbundes. Von der Effizienzsteigerung der neuen Produktionsstätten werden insbesondere unsere Kunden durch eine daraus resultierende höhere Flexibilität und die optimierte Lieferfähigkeit profitieren.“ Zur Zukunftssicherung und Kapazitätserweiterung investiert Knorr-Bremse in einem Vier-Jahres-Zeitraum zwischen 2011 und 2014 über 250 Mio. Euro in modernste Produktionsanlagen und Gebäudestrukturen in den weltweiten Wachstumsmärkten.

Der Knorr-Bremse Konzern betreibt in Brasilien das größte gemeinsame Produktionswerk für die beiden Geschäftsbereiche Systeme für Schienenfahrzeuge und Systeme für Nutzfahrzeuge. Im Nutzfahrzeugbereich, der etwa 70 % des Geschäftsvolumens des Standorts ausmacht, stellt Knorr-Bremse Brasilien das gesamte Produktportfolio für den südamerikanischen Nutzfahrzeugmarkt her. Dies umfasst Bremssteuerungen, Elektronische Systeme (ABS), Luftbeschaffungs- und Aufbereitungssysteme, Bremszylinder, Scheiben- und Trommelbremsen sowie Drehschwingungsdämpfer. Für den Schienenfahrzeugbereich werden am Standort Bremssteuerungen, Drehgestellausrüstungen und On-Board-Systeme produziert und vertrieben.

1977 begann Knorr-Bremse seine Aktivitäten in Brasilien mit dem Vertrieb von Bremsen für Schienenfahrzeuge und stattete die Vorortzüge „Pré-Metrô“ in Rio de Janeiro mit Bremssystemen aus. Im Folgejahr wurden die Aktivitäten für den Bereich Systeme für Nutzfahrzeuge aufgenommen und der Kunde Mercedes-Benz mit der damals modernsten Bremstechnologie ausgerüstet. Seitdem ist das Geschäft mit Bremssystemen und Komponenten kontinuierlich gewachsen und Knorr-Bremse Brasilien hat sich bis heute zum führenden Hersteller von komplexen Sicherheitssystemen in Südamerika entwickelt.

 

Eva Doppler

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