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Knorr-Bremse mit knapp 6 Milliarden EUR Umsatz und fast 1 Mrd. EUR Vorsteuerergebnis im Jahr 2015

29. März 2016 [Knorr-Bremse Konzern]

  • Umsatz steigt um 12% gegenüber Vorjahr auf 5,83 Mrd. EUR
  • Vorsteuerergebnis und Jahresüberschuss erhöhen sich um 20% bzw. 15% gegenüber Vorjahr
  • Bestwerte bei allen operativen Kennzahlen
  • Gesamtinvestitionen von über 2,8 Mrd. EUR seit 2010 in Ausbau von Entwicklungs- und Produktionsstandorten (1,3 Mrd. EUR) sowie in die Entwicklung neuer Systeme und Produkte (1,5 Mrd. EUR)
  • Zukunftsweisendes Versuchs- und Entwicklungszentrum zum Ausbau der technologischen Führung in München fertiggestellt

  • Der Vorstand der Knorr-Bremse AG: Dr. Peter Laier, Dr. Lorenz Zwingmann, Klaus Deller, Dr. Dieter Wilhelm (von links) © Knorr-Bremse AG

  • Klaus Deller, Vorsitzender des Vorstands der Knorr-Bremse AG © Knorr-Bremse AG

  • Das neue Versuchs- und Entwicklungszentrum in München. Hier wird die nächste Generation von Bremssystemen für Schienen- und Nutzfahrzeuge entstehen. © Knorr-Bremse AG

  • Rückgrat des Nahverkehrs in China sind Metrolinien. Weit mehr als 10.000 chinesische Metrowagen stattete Knorr-Bremse in den vergangenen 25 Jahren mit Bremssystemen aus. © Knorr-Bremse AG

  • Mit hohem Tempo aufs blanke Eis in Schweden: In der Wintererprobung testen die Fahrer alle Systeme für Nutzfahrzeuge von Knorr-Bremse unter Extrembedingungen. © Knorr-Bremse AG

Knorr-Bremse hat im 110. Jahr seines Bestehens erneut Bestmarken bei Umsatz und Ergebnis erzielt. Der weltweit führende Hersteller von Bremssystemen für Schienen- und Nutzfahrzeuge erhöhte den Umsatz im Geschäftsjahr 2015 um 12% auf 5,83 Mrd. EUR (Vorjahr: 5,21 Mrd. EUR). Das Vorsteuerergebnis lag bei 977 Mio. EUR (Vorjahr: 814 Mio. EUR). Der Jahresüberschuss stieg um 15% auf 645 Mio. EUR (Vorjahr: 560 Mio. EUR). Die Umsatzrendite nach Steuern beträgt damit 11,1% (Vorjahr: 10,8%). Der Auftragseingang lag bei 5,67 Mrd. EUR und damit um 3% über dem Vorjahreswert (5,51 Mrd. EUR).

Klaus Deller, Vorsitzender des Vorstands der Knorr-Bremse AG: „Dank unserer Innovationskraft und des klaren Fokus auf die Generierung von echtem Mehrwert für Fahrzeugbauer und -betreiber haben wir unsere führende Position in der weltweiten Schienen- und Nutzfahrzeugindustrie weiter ausgebaut und bei allen relevanten Kennzahlen wie Qualität, Liefertreue und Kundenzufriedenheit neue Bestwerte erreicht. Dadurch konnten wir im vergangenen Jahr zweistellig bei Umsatz und Ergebnis wachsen.“

Neben dem 110. Firmenjubiläum hat sich im vergangenen Jahr die Übernahme durch Heinz Hermann Thiele zum 30. Mal gejährt. Deller erklärt: „Der Erwerb der Knorr-Bremse durch Thiele im Jahr 1985 ist der wohl erfolgreichste Management-Buy-out der jüngeren deutschen Wirtschaftsgeschichte. Er hat das Unternehmen auf das Kerngeschäft fokussiert und den Umsatz in den vergangenen 30 Jahren mehr als verdreißigfacht, aus einem Sanierungsfall hat er ein Unternehmen geformt, das klarer Weltmarktführer in seinen Arbeitsgebieten ist und beste Voraussetzungen hat, weiter überdurchschnittlich zu wachsen.“

Investitionen in die Zukunft

Zur Zukunftssicherung investierte der Konzern seit 2010 mehr als 1,3 Mrd. EUR in den Auf- und Ausbau von Entwicklungs- und Fertigungsstandorten. Im abgelaufenen Geschäftsjahr erreichten die Investitionen einen Betrag von 210 Mio. EUR (Vorjahr: 161 Mio. EUR). Die größte Einzelinvestition in der Geschichte des Unternehmens, das neue Versuchs- und Entwicklungszentrum am Standort München, wurde Ende 2015 fertiggestellt. Insgesamt investierte Knorr-Bremse 90 Mio. EUR in das Gebäude und dessen Ausstattung mit mehr als 100 Prüfständen. Ziel ist es, die nächste Generation von Bremssystemen für Schienen- und Nutzfahrzeuge zu entwickeln, die den zukünftigen Anforderungen Rechnung trägt. Dafür bietet das neue Versuchs- und Entwicklungszentrum den Entwicklern eine weltweit einmalige Infrastruktur. Mehr als 300 Ingenieure und Techniker aus beiden Divisionen werden hier interdisziplinär an vernetzten Produkten und Systemen arbeiten.

Mit überdurchschnittlichen Investitionen in Forschung und Entwicklung hat Knorr-Bremse in den vergangenen Jahren seine globale Technologieführerschaft deutlich gestärkt und damit den Abstand zum Wettbewerb vergrößert. Im abgelaufenen Geschäftsjahr erhöhte das Unternehmen erneut seine Aufwendungen für Forschung und Entwicklung auf insgesamt 347 Mio. EUR (Vorjahr: 296 Mio. EUR), das entspricht 6,0% vom Umsatz (Vorjahr: 5,7%). Damit hat Knorr-Bremse seit 2010 mehr als 1,5 Mrd. EUR in die Entwicklung neuer Produkte und Systeme investiert. Im Geschäftsjahr 2015 waren 3.348 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung beschäftigt, das entspricht 13,8% der Belegschaft (Vorjahr: 13,3%).

Zum Jahresende 2015 beschäftigte der Knorr-Bremse Konzern 24.275 Mitarbeiter (21.783 exklusive Personalleasing). Dies entspricht einem Anstieg um 1,5% (exklusive Personalleasing Anstieg um 4,3%) gegenüber dem Vorjahr. Konzernweit waren zum Jahresende 53,0% der Mitarbeiter in der Region Europa (West- und Osteuropa)/Afrika/Naher Osten beschäftigt, 19,7% in Nord- und Südamerika sowie 27,3% in Asien/Australien. An den sechs deutschen Standorten Aldersbach, Berlin, Dresden, Holzkirchen, München und Schwieberdingen arbeiteten am Stichtag (31.12.2015) 4.742 Mitarbeiter (Vorjahr: 4.846), was einem Anteil von 19,5% an der Gesamtbelegschaft entspricht.

Verantwortung für nachhaltigen Erfolg

Vorausschauendes und verantwortungsbewusstes Handeln sind für Knorr-Bremse als Familienunternehmen seit jeher fundamentaler Bestandteil des Geschäftsmodells. In 2015 konnte Knorr-Bremse in puncto Umwelt- und Klimaschutz weitere Fortschritte erzielen und die Energie- und Wasserverbräuche ebenso reduzieren wie die Emissionen.

Der Verein Knorr-Bremse Global Care e.V., der Menschen unterstützt, die durch Umweltkatastrophen, Unfälle, kriegerische Auseinandersetzungen, Armut oder Krankheit unverschuldet in Not geraten sind, feierte im vergangenen Jahr das 10. Jahr seines Bestehens. „Die Arbeit von Global Care ist ein Beleg für die soziale Verantwortung von Knorr-Bremse. Seit seiner Gründung hat der Verein in 194 Projekten mit rund 14 Mio. EUR mehr als 625.000 Menschen in Not geholfen. „Gemeinsam mit Mitarbeitern unseres Unternehmens, die sich ehrenamtlich engagieren, fördern wir zudem im Rahmen der Initiative Local Care soziale und karitative Einrichtungen im Umfeld unserer weltweiten Standorte“, erklärt Klaus Deller.

Geschäftsverlauf 2015 nach Unternehmensdivisionen

In einem weltweit stabilen Marktumfeld für Schienenfahrzeuge konnte die Division Systeme für Schienenfahrzeuge den Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr um 12% auf 3,34 Mrd. EUR steigern (Vorjahr: 2,98 Mrd. EUR). Treiber für die dynamische Entwicklung waren insbesondere überproportionale Zuwächse im US-amerikanischen Schienengüterverkehr sowie eine sehr positive Entwicklung des weltweiten Servicegeschäfts. Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte Knorr-Bremse RailServices erneut zahlreiche Wartungs- und Modernisierungsaufträge abschließen, die zum Teil Laufzeiten von über 15 Jahren aufweisen. Jüngstes Beispiel ist der Großauftrag von RUMO/ALL aus Brasilien: Knorr-Bremse modernisiert nicht nur die Bremssysteme an rund 8.500 Güterwagen des größten südamerikanischen Eisenbahnlogistikers, sondern zeichnet darüber hinaus exklusiv für deren Wartung in den kommenden 15 Jahren verantwortlich. Mit dem Erwerb des Zugsteuerungsspezialisten Selectron Systems AG Anfang 2015 erweiterte Knorr-Bremse sein Produktportfolio um Komponenten und Lösungen für die Automatisierung von Schienenfahrzeugen.

Der Bereich Systeme für Nutzfahrzeuge konnte trotz einer weltweit rückläufigen Lkw-Produktion seinen Umsatz um 12% auf 2,49 Mrd. EUR erhöhen (Vorjahr: 2,23 Mrd. EUR). Knorr-Bremse profitierte im abgelaufenen Geschäftsjahr insbesondere von den positiven Entwicklungen der Nutzfahrzeugmärkte in Europa und Nordamerika. In Europa konnte das Unternehmen in wichtigen Segmenten Marktanteile hinzugewinnen und sich bei großen OEMs gegen Wettbewerber durchsetzen. So verbuchte Knorr-Bremse neue Aufträge für elektronische Bremssteuerungen, die elektronische Parkbremse und Kompressoren mit intelligenter Steuerung. Weiter wurden mit namhaften Herstellern langfristige Verträge zur Lieferung der neuen Scheibenbremse für Trailer (ST7) abgeschlossen und damit wesentliche Marktanteile in diesem Bereich hinzugewonnen.

Das US-Tochterunternehmen Bendix verkaufte im vergangenen Jahr die millionste Scheibenbremse und verzeichnete kräftige Umsatzsteigerungen beim elektronischen Stabilitätsprogramm ESP, das inzwischen die 400.000 Stück-Verkaufsmarke überschritten hat. Mit der Präsentation des neuen Fahrerassistenzsystems Wingman Fusion im vergangenen Jahr trägt Bendix der wachsenden Nachfrage nach neuartigen Sicherheitseinrichtungen für Nutzfahrzeuge in Nordamerika Rechnung. Wingman Fusion ist das fortschrittlichste Notbremssystem im Markt, das schwere Auffahrunfälle verhindern kann. In den USA ist Bendix Marktführer bei Advanced Driver Assistance Systems (ADAS). Im vergangenen Jahr startete das Joint Venture mit Dongfeng, dem größten chinesischen Lkw-Produzenten, mit der Produktion von Bremskomponenten und Bremssteuerungen; künftig wird sich das Spektrum auch auf Luftmanagement, Getriebesteuerung sowie Motorbremsen für mittelschwere und schwere Nutzfahrzeuge erstrecken.

Geschäftsverlauf 2015 nach Regionen

Die Weltwirtschaft wuchs im Berichtsjahr moderat. Der volkswirtschaftlichen Erholung in den Industrieländern stand ein verlangsamtes Wirtschaftswachstum in den Entwicklungs- und Schwellenländern gegenüber. Das weltweite Marktumfeld für Schienenfahrzeuge blieb gegenüber dem Vorjahr stabil. Der globale Nutzfahrzeugmarkt war im Jahr 2015 erneut rückläufig, den Zuwächsen der Lkw-Produktion in Westeuropa, Nordamerika und Japan standen Volumenrückgänge in China und Brasilien gegenüber.

Positiv entwickelte sich das Geschäft von Knorr-Bremse in der Region Europa/Afrika/Naher Osten. Der Umsatz stieg um 6,7% auf 2,62 Mrd. EUR (Vorjahr: 2,45 Mrd. EUR). Der Markt für Schienenfahrzeuge bewegte sich auf Vorjahresniveau. Während sich in Deutschland, Frankreich, Spanien und Italien das Marktvolumen weitgehend unverändert gegenüber dem Vorjahr zeigte, wurden in Russland Projektabrufe innerhalb von bestehenden Rahmenvereinbarungen auf die Folgejahre verschoben. Knorr-Bremse konnte seine führende Marktposition durch den Gewinn wichtiger Aufträge behaupten. Beispielsweise liefert das Unternehmen Brems- und Türsysteme für Regionalzüge aus der AT200-Serie von Hitachi Rail sowie für Twindexx-Doppelstockwagen aus dem Hause Bombardier Transportation. Letztere werden ab Ende dieses Jahres zwischen München und Nürnberg im Regionalbetrieb eingesetzt. Außerdem lässt das Bergbauunternehmen VALE, das im südlichen Afrika eine Bahnstrecke zwischen Mosambik und Malawi betreibt, knapp 300 Güterwagen mit modernen Bremssystemen von Knorr-Bremse ausrüsten.

Die europäische Lkw-Produktion wuchs 2015 um 5,5% (Vorjahr: Rückgang um 9,5%). Dieser Anstieg wurde getragen durch positive Marktentwicklungen in Deutschland, Spanien, Italien und Großbritannien. Knorr-Bremse Systeme für Nutzfahrzeuge konnte an dem Wachstum unter anderem mit dem Abschluss einer mehrjährigen Liefervereinbarung über elektronische Bremssysteme und Schraubenkompressoren mit einem namhaften europäischen Nutzfahrzeughersteller überproportional partizipieren. Umsatzträger waren wie in den Vorjahren die Produktsegmente Scheibenbremse und elektronische Bremssteuerung (EBS, ABS und ESP).

In der Region Nordamerika und Südamerika erreichte das Unternehmen mit 1,43 Mrd. EUR eine Steigerung um 23,1% (Vorjahr 1,16 Mrd. EUR). Die Nachfrage im Bereich Schienenfahrzeuge in Nordamerika zeigte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf hohem Niveau stabil. Dank der Einführung neuer Produkte wie des ölfreien Kompressors VV-1000T konnte Knorr-Bremse seine Marktposition weiter ausbauen. Die nordamerikanische Lkw-Produktion profitierte von der positiven Entwicklung der US-Wirtschaft und verbuchte beachtliche Zuwächse von 7,7% (Vorjahr +18,8%). Bendix konnte nicht nur seine Position im OEM-Geschäft weiter stärken, sondern mit seinen wiederaufgearbeiteten Komponenten im After-Sales-Geschäft punkten. Das Tochterunternehmen weitete 2015 sein Remanufacturing-Produktportfolio weiter aus.

In Südamerika verharrte der Markt für Schienenfahrzeuge auf Vorjahresniveau. Positive Impulse blieben vor dem Hintergrund der ausgeprägten politischen und wirtschaftlichen Krise Brasiliens aus, die sich auch auf die Nachbarländer auswirkte. Wie bereits 2014 ging auch 2015 die südamerikanische Lkw-Produktion rezessionsbedingt zurück. Der Markt verzeichnete im Vergleich zu 2014 einen Rückgang um 46,6% (2013: Rückgang um 28,4%).

Der Umsatz in der Region Asien/Australien stieg 2015 um 12,1% auf 1,78 Mrd. EUR (Vorjahr: 1,59 Mrd. EUR). Die Märkte für Schienenfahrzeuge in Asien/Australien waren insbesondere von der Nachfrage des Hochgeschwindigkeitssektors in China geprägt. Im vergangenen Jahr stattete Knorr-Bremse 521 Hochgeschwindigkeitszüge mit Bremsausrüstungen und teilweise zusätzlich mit Tür- und Klimasystemen im Gesamtwert von mehr als 500 Mio. EUR aus. Knorr-Bremse profitierte außerdem vom Ausbau der Infrastruktur im Bereich des Personennahverkehrs, das Unternehmen konnte neue Verträge für die Ausstattung von Metros und Straßenbahnen abschließen. Um seine starke Position in China weiter auszubauen und an der Entwicklung im Intercity-Bereich zu partizipieren hat Knorr-Bremse im vergangenen Jahr sein Werk in Suzhou weiter ausgebaut und ein Joint Venture mit dem Partner GuoTong geschlossen.

Die Nutzfahrzeugmärkte in Asien zeigten sich schwach. Die Lkw-Produktion verringerte sich signifikant um 11,8% (Vorjahr: Rückgang um 2,7%). Einer positiven Entwicklung der Lkw-Produktion in Indien (+44,5%) standen Rückgänge in Japan (-5,2%) und China (-24,1%) gegenüber.

Ausblick 2016

Knorr-Bremse geht für das Geschäftsjahr 2016 von einem sehr volatilen Marktumfeld aus. Die regionalen Märkte werden von großen Unsicherheiten beeinflusst: Dazu gehören geopolitische Risiken, wirtschaftliche Krisen in den Schwellenländern und die konjunkturelle Entwicklung in China. „Ungeachtet dieser herausfordernden Rahmenbedingungen sehen wir uns hervorragend aufgestellt, um unsere führende Position auf den Weltmärkten auch 2016 behaupten zu können“, sagt Klaus Deller. „Die systematische Erweiterung des Produkt- und Serviceportfolios sowie die intelligente Vernetzung der Systeme macht Knorr-Bremse zum Partner der ersten Wahl für Fahrzeughersteller und -betreiber.“

Im Bereich Schienenfahrzeuge präsentiert Knorr-Bremse auf der international führenden Messe InnoTrans im September in Berlin neuartige Systemlösungen, die den Betrieb von Personen- und Güterzügen sicherer, komfortabler und effizienter machen. Mit der Übernahme der Schienenverkehrsparte des Bremsbelagspezialisten TMD Friction Anfang des Jahres 2016 wird Knorr-Bremse künftig lärmarme organische Bremssohlen auch im Erstausrüstergeschäft anbieten können.

Erst jüngst hatten Bundesregierung und die Deutsche Bahn angekündigt, bis 2020 nurmehr leise Güterwagen auf den Schienen rollen zu lassen. Mit dem Joint Venture ICER Rail produziert Knorr-Bremse bereits organische lärmarme LL-Sohlen, die zur Nachrüstung bestehender Güterwagenflotten geeignet sind. Hier hat Knorr-Bremse jüngst seine Fertigungskapazitäten verdoppelt, um der wachsenden Nachfrage gerecht zu werden.

Im Bereich Nutzfahrzeuge arbeitet Knorr-Bremse unter anderem an der Entwicklung einer modular skalierbaren Bremssteuerung und einer neuen Scheibenbremsen-Generation, die eine Reduzierung der Total Cost of Ownership (TCO) für den Fahrzeugbetreiber ermöglicht. Auf der internationalen Nutzfahrzeugmesse IAA im September in Hannover zeigt Knorr-Bremse neue Systemlösungen, die das automatisierte Fahren unterstützen. Darüber hinaus präsentiert Knorr-Bremse auf der kommenden B2B-Messe Automechanika in Frankfurt die neue After-Sales Marke TruckServices, die wirtschaftliche Lösungen für Handel, Werkstatt, Flotten und Fahrer über den gesamten Lebenszyklus des Nutzfahrzeugs bietet.

 

Eva Doppler

Tel: +49 89 3547 1498
Fax: +49 89 4444 54193
E-Mail: eva.doppler@knorr-bremse.com

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