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Knorr-Bremse: Signalsysteme von Zelisko für mehr Verkehrssicherheit auf Bahnstrecken und Kreuzungen

14. Februar 2018 [Knorr-Bremse Systeme für Schienenfahrzeuge]

Treffen Züge und Straßenverkehrsteilnehmer auf Eisenbahnkreuzungen zusammen, ist das ein erhebliches Sicherheitsrisiko. Dieses Risiko zu mindern hat sich der 1918 gegründete Traditionsbetrieb Dr. techn. Josef Zelisko GmbH zur Aufgabe gemacht: Er stellt seit mehr als 60 Jahren in Mödling/Österreich Signalsysteme für die Eisenbahn her und gehört seit 1988 zur Knorr-Bremse Gruppe.

  • Eisenbahnkreuzungssicherungssysteme von Zelisko reduzieren das Risiko beim Zusammentreffen von Schienen- und Straßenverkehr. | © Dr. techn. Josef Zelisko GmbH

  • Eisenbahnkreuzungssicherungssysteme von Zelisko reduzieren das Risiko beim Zusammentreffen von Schienen- und Straßenverkehr. | © Dr. techn. Josef Zelisko GmbH

Robust, langlebig und sicher: So lauten die Anforderungen der Bahnbetreiber weltweit an die Streckensignalisierung sowie an die Eisenbahnkreuzungs-Sicherungstechnik. „Die von uns entwickelte vollelektronische rechnergesteuerte Bahnübergangs-Sicherungstechnik bietet hohe Zuverlässigkeit und Langzeitverfügbarkeit. Rund 260 Eisenbahnkreuzungen in Österreich und Polen werden bereits mit dieser Technologie gesichert und sind damit für alle Verkehrsteilnehmer so sicher wie möglich“, erklärt Christian Weiß, Bereichsleiter für Zelisko Signalsysteme.

Großauftrag aus Polen

Besonders die polnischen Bahnbetreiber setzen auf Qualität aus Österreich. Zelisko konnte sich gegen den internationalen Wettbewerb durchsetzen und erhielt vor kurzem den Auftrag, mehr als 90 Eisenbahnkreuzungs-Sicherungsanlagen zu liefern. Dabei handelt es sich um den größten Einzelauftrag bisher. Diese Anlagen werden zukünftig auf der Strecke von Warschau nach Lublin für die notwendige Sicherheit der Straßenverkehrsteilnehmer sorgen, wie es die schon in Betrieb befindlichen Anlagen auf der Strecke zwischen Poznan und Warschau seit 2015 tun.

LED-Signale für Rumänien

LED-Signale benötigen wesentlich weniger Energie als herkömmliche Glühlampensignale und haben eine deutlich höhere Lebensdauer. Wartungsintervalle von rund 15 Jahren im Gegensatz zu rund zwei Jahren bei Glühlampensignalen machen LED-Signale zu einer lohnenden Investition für Streckenbetreiber und verringern den Rohstoffeinsatz. Weltweit sind bereits rund 50.000 LED-Signale von Zelisko im Einsatz. Diese Referenz sowie die Kompetenz für länderspezifische Anpassungen führten vor kurzem zu einem Großauftrag aus Rumänien über die Lieferung von 3.000 LED-Signalen. Dies ist der Beginn einer langfristigen Zusammenarbeit mit der lokalen Bahnbehörde und trägt zum weiteren Ausbau der führenden Rolle von Zelisko in diesem wichtigen Segment bei.

„Bei der Entwicklung unserer Produkte achten wir nicht nur darauf, unseren internationalen Kunden zukunftsfähige Technologien zur Verfügung zu stellen. Wir legen besonders viel Wert auf ressourcenschonende Produktion und Langlebigkeit unserer Produkte. Geringer Rohstoffeinsatz schont die Umwelt ebenso wie längere Wartungsintervalle und geringer Betriebsmitteleinsatz es tun“, erklärt Zelisko-Geschäftsführer Manfred Reisner.

 

Alexandra Bufe

Tel: +49 89 3547 1402
E-Mail: alexandra.bufe@knorr-bremse.com

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