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Innovationsführerschaft durch Rohstoffforschung: Knorr-Bremse und die John von Neumann Universität bringen gemeinsames F&E-Projekt zum Abschluss

05. Mai 2020

  • Sonderforschung zu alternativen Rohstoffen und Technologien: Das Projekt umfasste die Entwicklung von Prototypen einer modularen, elektronischen Luftaufbereitungseinheit für Nutzfahrzeuge und eines neuen Trailer-Bremsventils.
  • Forschungsergebnisse fließen in die F&E-Aktivitäten von Knorr-Bremse ein.
  • EU bewilligte im Jahr 2017 1,1 Mio. EUR für das Forschungsprojekt.

Ein Konsortium, bestehend aus Knorr-Bremse, dem Weltmarktführer für Bremssysteme und weitere Systeme für Schienen- und Nutzfahrzeuge, und der John von Neumann Universität in Kecskemét, Ungarn, hat ein gemeinsames, 27-monatiges Forschungsprojekt erfolgreich zum Abschluss geführt. Im Wesentlichen befassten sich die Projektbeteiligten mit alternativen Rohstoffen – insbesondere Kunststoff- und Gummiwerkstoffen – und neuen Technologien für Anwendungen in der Nutzfahrzeugindustrie. Die Forschungsergebnisse werden langfristig in die Forschungs- und Entwicklungsstrategien und -aktivitäten von Knorr-Bremse einfließen.

„Die Konsortiumsmitglieder haben deutlich gezeigt, wie wichtig Grundlagenforschung zu Rohstoffen ist. Die Resultate haben direkten Einfluss auf unseren strategischen F&E-Ansatz“, sagt Andreas Wimmer, Leiter Systems & Vehicle Technologies, Knorr-Bremse Systeme für Nutzfahrzeuge.

„Die wesentlichen Komponenten des Projekts spielen bei Knorr-Bremse eine große Rolle in verschiedenen Anwendungen und tragen dazu bei, unser Produktportfolio und unsere Technologieführerschaft abzusichern – zum jetzigen Zeitpunkt und mehr noch in der Zukunft.“

Die Konsortiumspartner erhielten 2017 einen EU-Zuschuss in Höhe von 350 Mio. HUF (ca. 1,1 Mio. EUR) für die Ausweitung und Intensivierung ihrer Zusammenarbeit im Bereich Forschung und Entwicklung. Die nicht rückzahlbaren Mittel sollten in die Erforschung alternativer Produktentwicklungsverfahren und Rohstoffe fließen, um die Entwicklung neuer Prototypsysteme voranzutreiben.

Das Projekt umfasste die Prototypenentwicklung für eine modulare elektronische Luftaufbereitungseinheit für Nutzfahrzeuge und ein neues Trailer-Bremsventil. Neben den funktionalen Innovationen von Knorr-Bremse wurden dabei in Zusammenarbeit mit der John von Neumann Universität eine Reihe von Nanokomposit-Rohstoffformulierungen und entsprechende Prüfverfahren entwickelt und im Forschungs- und Entwicklungszentrum von Knorr-Bremse in Kecskemét getestet.

Kunststoff- und Gummirohstoffe nehmen in der Forschungs- und Entwicklungsarbeit von Knorr-Bremse einen zentralen Platz ein. Diverse Parameter ihrer mechanischen Eigenschaften konnten im Rahmen des F&E-Projekts mithilfe von nanoskaligen Werkstoffkomponenten verbessert werden. Außerdem gelang es durch die Entwicklung schnellerer und effizienterer Methoden, die Prüfverfahren für Kunststoffe zu verbessern und den Zeitaufwand für die Prüfungen zu reduzieren.

Das Projekt GINOP-2.2.1-15-2017-00077 „Verwendung neu entwickelter Rohstoffe und Nanokomposite bei der Gestaltung pneumatischer Brems- und Hilfssysteme“ mit einer Laufzeit von 27 Monaten wurde am 31. Oktober 2019 abgeschlossen. Bereits seit 1995 betreibt Knorr-Bremse Forschung und Entwicklung in Budapest und Kecskemét und hat als erstes multinationales Unternehmen ein Forschungs- und Entwicklungszentrum in Ungarn eröffnet.

Das jetzt abgeschlossene Projekt hat die bestehende Kooperation im Bereich Forschung, Entwicklung und Innovation weiter gefestigt. Sowohl die Zusammenarbeit als auch Wissenstransfer wurden zwischen den Partnern des Konsortiums effektiv und effizient gestaltet.

 

Alexandra Bufe

Tel: +49 89 3547 1402
E-Mail: alexandra.bufe@knorr-bremse.com

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